Sogeclair: prospektive studie des triebwerkspylons

Der Triebwerkspylon eines Flugzeugs verbindet die Tragfläche mit dem Triebwerk. Das Teil ist also hohen umgebungsbedingten Beanspruchungen ausgesetzt. Die Zuverlässigkeit seiner thermomechanischen Eigenschaften muss darum gewährleistet sein.

HINTERGRUND & HERAUSFORDERUNG

Derzeit wird der Triebwerkspylon des A320 aus ca. 650 Bauteilen unter Verwendung von Titan gefertigt und wiegt ca. 650 kg.

Der 3D-Druck erlaubt heute die Fertigung von Teilen mit komplexer Geometrie. Darum wünschte Sogeclair Aerospace die Perspektivstudie eines Prototyps des Triebwerkspylons im Maßstab 1:8 für den Entwurf eines Prototyps aus Polyamid.

GEWÄHLTE LÖSUNG

  • Selektives Lasersintern mit Kunststoffpulver
  • Polyamidpulver, Typ PA12, für den Prototyp
  • Inconel®-Basis für das Teil
  • An die additive Fertigung (Technologie des selektiven Lasersinterns) angepasster Entwurf mit Topologieoptimierung auf Inconel®-Basis (2 Mal dichter als Titan)

VORTEILE

Dank der Technologie des selektiven Lasersinterns, die komplexe, mit herkömmlichen Methoden unmöglich auszuführende Geometrien ermöglicht, ergab der Entwurf des Triebwerkspylons folgende Vorteile:

  • Reduktion der Anzahl der verwendeten Teile um 50 %
  • Reduktion des endgültigen Gewichts um ca. 100 kg