Reverse Engineering

Beim Reverse Engineering bzw. der Oberflächenrekonstruktion geht es um die Erstellung einer oberflächen- oder volumenbezogenen 3D-Softwardatei ausgehend von einem realen Objekt

Im Gegensatz zur konzeptionellen Entwicklung oder Modellierung basierend auf einer CAD-Datei und mit dem Ziel der Fertigung des Objekts. Dies geschieht über eine Punktwolke, die im Vorfeld über einen 3D-Scan generiert wurde. Bei diesem Schritt liegt der Schwerpunkt auf der Umwandlung der Punktwolke in eine verwendbare Datei unter Einsatz von CAD-Technologie (rechnerunterstützte Konstruktion).

„Unsere Software zur Bearbeitung datenintensiver Punktwolken (bis zu mehreren Millionen Punkte) mit Prüfwerkzeugen in Echtzeit schafft optimale Arbeitsbedingungen, um Ihnen äußerst präzise und hochwertige Leistungen innerhalb kürzester Zeit zu liefern.“

IHR BEDARF

Folgende Anforderungen werden uns häufig gestellt:

  • Erforschung neuer Produkte basierend auf früheren Entwürfen ohne CAD.
  • Planung komplexer Teile.
  • Neuanfertigung beschädigter Spritzguss- / Formguss- / Tiefziehwerkzeuge ohne 3D-Datei als Vorlage und unter Einbeziehung aller im Laufe der Zeit vorgenommenen Anpassungen.

 

 

 

  • Kurzfristige Durchführung von Vorstudien auf Grundlage konkreter, geometrischer Elemente (mechanische oder elektronische Komponenten, Gehäuse, Rahmen, etc.).
  • Analyse handelsüblicher Produkte zur Festlegung und Anpassung der eigenen Vorgaben.

LEISTUNGEN

Das Reverse Engineering ergibt eine flächen- oder volumenbezogene CAD-Datei. Als Optionen stehen hier zur Verfügung.

Rapid Reverse-Engineering

  • Beschreibung: Bei dieser Art von Datei handelt es sich um eine Art „Patchwork“ an Flächen, die bei der Digitalisierung schichtweise auf die ermittelte Geometrie gelegt werden. Die Struktur begünstigt sehr komplexe und / oder biologische Formen wie Skulpturen oder tierische bzw. pflanzliche Formen.
  • Vorteile: Begrenzte Kosten, schnelle Erstellung, kann mit einer beliebigen CAD- oder CAM-Software bearbeitet werden.
  • Nachteile: Im Nachhinein können Änderungen nur in sehr begrenztem Umfang vorgenommen werden, nicht für prismatische Geometrien geeignet.
  • Formate: iges oder step.

Standard Reverse-Engineering

  • Beschreibung: Diese Dateien entsprechen den klassischen, mit CAD erzeugten Dateien. Der Unterschied besteht in der Verwendung der Informationen nach der Digitalisierung. Durch Einbindung der technologischen Parameter und der Fertigungsvorgaben können sämtliche Formen optimal beschrieben und perfekte Geometrien abgebildet werden. Ferner können wir parametrisierte Daten mitsamt ihrer Struktur-Konstruktionschronologie bereitstellen.
  • Vorteile Genaue und veränderbare Definition der Geometrien mit optimaler Anpassung an prismatische Geometrien.
  • Nachteile: Umsetzungskosten und -zeit, Schwierigkeiten bei der Nachbildung sehr komplexer Geometrien.
  • Formate: iges oder step parasolid (oder mit Catia und PTC erzeugt).

METHODIK

Wir stellen Ihnen hier verschiedene Vorgehensweisen vor und unterstützen Sie dabei, eine Entscheidung für eine zweckmäßige und optimierte Lösung zu treffen.

Dank des Know-hows unserer Techniker und der Leistungsfähigkeit unserer Ausrüstungen liefern wir qualitativ hochwertige Ergebnisse auch bei komplexen und schwer zu erfassenden Geometrien, was zudem die Attraktivität unseres Angebots konzeptioneller Neuausarbeitungen weiter erhöht.

BETRIEBSAUSSTATTUNG

Wir verfügen über Spezialsoftware für eine optimale Weiterverwendung der von uns durchgeführten Messungen:

  • Geomagic® Wrap und Geomagic® Design X
  • Créo (PTC) mit modernen Möglichkeiten zur Flächenoptimierung und für das Reverse Engineering.
  • Atos- und Tritop-Software
  • Rapidform
  • Imageware Surfacer

ANWENDUNGEN

Industrie: Automobil / Luftfahrt / Kernenergie / Schifffahrt / Uhrmacherei – Medizin: Prothesen / Orthesen / Apparaturen / Werkzeuge
Zahnmedizin – Kieferorthopädie / Implantate – Massenprodukte: Elektrohaushaltsprodukte / Sport & Freizeit / Telefonie – Wissenschaft: Archäologie / Paläontologie / Forschung / Bildgebung – Denkmalpflege / Museen: Skulpturen / Kunstgegenstände / Historische Gegenstände.